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05.10.26

Zehn Tabakarten in Schalen und getrocknete Tabakblätter im Überblick

10 bekannte Tabakarten und ihre Unterschiede

Sofia Lindholm | 10 bekannte Tabakarten und ihre Unterschiede | Lesedauer ca. 18 Min.

Raucherpause.de Ratgeber · Stand Oktober 2026

Virginia, Burley, Orient, Kentucky oder Cavendish: Unter dem Begriff Tabakarten werden im Handel unterschiedliche Dinge zusammengefasst. Manche Namen bezeichnen einen Blatt- beziehungsweise Handelstyp, andere eine Trocknungs- oder Verarbeitungsmethode.

Dieser Überblick ordnet zehn bekannte Bezeichnungen nach Trocknung, Verarbeitung und typischer Verwendung ein. So wird sichtbar, welche Begriffe direkt vergleichbar sind – und welche nicht.

Was bedeutet „Tabakart“?

Im allgemeinen Sprachgebrauch wird „Tabakart“ als Sammelbegriff verwendet. Fachlich können die Bezeichnungen jedoch auf unterschiedlichen Ebenen liegen. Die Einordnung nur nach einem Namen reicht deshalb nicht aus, um Zusammensetzung, Schnitt, Nikotingehalt oder vorgesehene Nutzung eines konkreten Produkts sicher zu bestimmen.

Blatt- und HandelstypVirginia, Burley, Orient und Maryland werden häufig als eigenständige Blatt- beziehungsweise Handelstypen geführt.
TrocknungFlue-cured, air-cured, sun-cured und fire-cured beschreiben, wie geerntete Blätter getrocknet werden.
Weitere VerarbeitungPerique, Latakia und Cavendish werden wesentlich durch zusätzliche Verarbeitungsschritte geprägt.
VerwendungZigarrentabak, Drehtabak, Stopftabak oder Pfeifentabak benennen vor allem eine Funktion beziehungsweise Produktform.

Auch Herkunft, Boden, Klima, Blattposition, Erntezeit, Fermentation, Mischung und Schnitt verändern die Eigenschaften des späteren Tabaks. Zwei Produkte mit der Angabe „Virginia“ müssen daher nicht identisch zusammengesetzt oder verarbeitet sein.

10 bekannte Tabakarten im direkten Vergleich

Die Tabelle fasst die wichtigsten Unterschiede zusammen. „Typische Verwendung“ bedeutet nicht, dass jede Bezeichnung ausschließlich für diese Produkte eingesetzt wird. Maßgeblich bleiben die konkreten Herstellerangaben.

Bezeichnung Was ist damit gemeint? Typische Trocknung oder Verarbeitung Häufige Verwendung
VirginiaBlatt- und Handelstyp; auch Bright beziehungsweise Flue-CuredWarmlufttrocknung ohne direkten RauchkontaktZigaretten-, Dreh- und Pfeifentabak
BurleyBlatt- und HandelstypLufttrocknung in belüfteten RäumenZigarettenmischungen und Pfeifentabak
OrienttabakGruppe kleinblättriger, regional geprägter TabakeÜblicherweise SonnentrocknungZigaretten- und Pfeifentabakmischungen
MarylandLeichter luftgetrockneter Blatt- und HandelstypLufttrocknung ohne zusätzliche HitzeZigaretten- und einzelne Pfeifentabakmischungen
KentuckyMeist Bezeichnung für dunklen fire-cured TabakTrocknung über beziehungsweise in der Nähe kontrollierter HolzfeuerDreh-, Pfeifen-, Kau- und Zigarrentabak
LatakiaSpeziell nachbehandelter Tabak, meist auf Basis von OrienttabakSonnen- und anschließende RauchtrocknungVor allem Bestandteil von Pfeifentabakmischungen
PeriqueRegionaler Spezialtabak aus LouisianaLufttrocknung und DruckfermentationVor allem Bestandteil von Pfeifentabakmischungen
CavendishVerarbeitungsweise, keine eigene botanische TabaksorteJe nach Verfahren Wärme beziehungsweise Dampf, Pressung und ReifungVor allem Pfeifentabakmischungen
Dark Air-CuredGruppe dunkler luftgetrockneter TabakeLängere Lufttrocknung ohne direkte FeuerbehandlungJe nach Typ Zigarren, Pfeifen- und rauchlose Tabakprodukte
ZigarrentabakFunktionsgruppe statt einzelner SorteHäufig luftgetrocknet und fermentiertEinlage, Umblatt und Deckblatt von Zigarren

Nicht alle Begriffe liegen auf derselben Ebene: Virginia und Burley lassen sich als Blatt- beziehungsweise Handelstypen vergleichen. Cavendish beschreibt dagegen eine Verarbeitung. „Zigarrentabak“ sagt zunächst etwas über die vorgesehene Funktion des Blatts aus. Eine seriöse Erklärung sollte diese Unterschiede nicht zu einer botanischen Rangliste vermischen.

Die zehn Tabakarten einzeln erklärt

Die folgenden Kurzporträts konzentrieren sich auf überprüfbare Unterschiede bei Klassifikation, Trocknung, Weiterverarbeitung und typischer Verwendung. Sensorische Beschreibungen können zwischen Anbaugebieten, Jahrgängen und Mischungen abweichen und ersetzen keine Produktangabe.

1Virginia-Tabak

Virginia wird häufig auch als Bright oder Flue-Cured bezeichnet. Die Blätter trocknen in geschlossenen Trocknungsräumen durch zugeführte Warmluft, ohne unmittelbar mit Rauch in Kontakt zu kommen. Dabei entsteht üblicherweise eine gelbliche bis orangefarbene Blattfarbe.

Im Vergleich zu Burley weist Virginia in vielen Untersuchungen einen höheren natürlichen Zuckergehalt und einen niedrigeren Stickstoffgehalt auf. Die Werte schwanken jedoch je nach Sorte, Blattposition, Anbau und Verarbeitung.

Einordnung: Blatt-/HandelstypTrocknung: Flue-Cured

2Burley-Tabak

Burley wird üblicherweise ohne zusätzliche Heizquelle in gut belüfteten Trockenschuppen luftgetrocknet. Während dieses Prozesses nimmt der natürliche Zuckergehalt stark ab; die Blattfarbe verändert sich in Richtung Hell- bis Dunkelbraun.

Burley ist ein verbreiteter Bestandteil von Zigaretten- und Pfeifentabakmischungen. Aus der Bezeichnung allein lässt sich kein verlässlicher Nikotinwert für ein fertiges Produkt ableiten.

Einordnung: Blatt-/HandelstypTrocknung: Light Air-Cured

3Orienttabak

Orienttabak bezeichnet eine Gruppe traditionell in Teilen der Türkei, Griechenlands, Bulgariens und weiterer Regionen angebauter Tabake. Die Blätter sind häufig kleiner als bei Virginia- oder Burley-Typen und werden üblicherweise direkt in der Sonne getrocknet.

Orienttabak wird in verschiedenen Mischungen eingesetzt. Bezeichnungen wie Izmir, Samsun oder Basma können auf regionale beziehungsweise sortenbezogene Untergruppen verweisen; sie sind nicht automatisch Synonyme für jede Form von Orienttabak.

Einordnung: regionale TypengruppeTrocknung: Sun-Cured

4Maryland-Tabak

Maryland wird als leichter luftgetrockneter Tabaktyp klassifiziert. Die Blätter trocknen ohne direkte Wärmezufuhr, ähnlich wie Burley, bilden aber eine eigene Handels- und Typengruppe.

Maryland wurde und wird vor allem für Zigaretten- und einzelne Pfeifentabakmischungen verwendet. Die bloße Herkunftsangabe „Maryland“ reicht nicht aus, um konkrete Zusammensetzung oder Stärke eines Endprodukts zu bestimmen.

Einordnung: Blatt-/HandelstypTrocknung: Light Air-Cured

5Kentucky-Tabak

Mit Kentucky ist im Tabakkontext häufig ein dunkler, feuergetrockneter Tabak gemeint. Beim Fire-Curing werden die Blätter in Trocknungsgebäuden kontrolliertem Rauch beziehungsweise der Wärme von Holzfeuern ausgesetzt.

Kentucky kann in Dreh- und Pfeifentabak, in Zigarren sowie in bestimmten rauchlosen Tabakprodukten vorkommen. Er ist nicht mit Burley gleichzusetzen, auch wenn einzelne Kentucky-Typen botanisch beziehungsweise züchterisch mit Burley in Beziehung stehen können.

Einordnung: verarbeitungsgeprägter TypTrocknung: Fire-Cured

6Latakia-Tabak

Latakia ist keine eigenständige botanische Art. Der Name bezeichnet einen stark durch die Verarbeitung geprägten Tabak, der meist auf Orienttabak basiert. Nach einer ersten Trocknung folgt eine Behandlung mit Rauch aus kontrollierten Holzfeuern.

Latakia wird hauptsächlich als Bestandteil bestimmter Pfeifentabakmischungen geführt. Der Begriff bezeichnet weder eine fertige Mischung noch eine allgemeine Qualitätsstufe.

Einordnung: SpezialverarbeitungVerwendung: vor allem Pfeifentabak

7Perique-Tabak

Perique ist eine regionale Spezialität aus St. James Parish im US-Bundesstaat Louisiana. Nach der Lufttrocknung wird der Tabak unter hohem Druck in Behältern weiterverarbeitet. Dabei findet eine besondere Fermentation im austretenden Blattsaft statt.

Perique wird meist als Mischungsbestandteil in Pfeifentabaken eingesetzt. Nicht jeder dunkel fermentierte Tabak ist deshalb Perique; Herkunft und Verfahren gehören zur Bezeichnung.

Einordnung: regionaler SpezialtabakVerarbeitung: Druckfermentation

8Cavendish

Cavendish ist in erster Linie eine Methode zur Weiterverarbeitung bereits getrockneten Tabaks und keine eigene Pflanzen- oder Blattsorte. Als Ausgangsmaterial werden häufig Virginia, Burley oder Mischungen daraus verwendet.

Je nach Verfahren wird der Tabak mit Wärme oder Dampf behandelt, gepresst und gereift. „Black Cavendish“ bezeichnet eine dunkle Ausführung; ob zusätzliche Aromastoffe verwendet wurden, muss aus der konkreten Produktangabe hervorgehen.

Einordnung: VerarbeitungsmethodeAusgangstabak: häufig Virginia/Burley

9Dark Air-Cured

Dark Air-Cured ist eine Sammelgruppe dunkler Tabake, die ohne direkte Hitze- oder Rauchzufuhr an der Luft getrocknet werden. Sie ist von Light Air-Cured mit Burley und Maryland sowie von Dark Fire-Cured zu unterscheiden.

Zur Gruppe gehören je nach Klassifikationssystem unterschiedliche regionale Typen. Sie werden unter anderem für Zigarren, Pfeifentabak sowie bestimmte Kau- und Schnupftabake verwendet.

Einordnung: TrocknungsgruppeTrocknung: Dark Air-Cured

10Zigarrentabak

Zigarrentabak ist keine einzelne Sorte. Die Bezeichnung umfasst Tabake, die innerhalb einer Zigarre unterschiedliche Aufgaben erfüllen: Einlage, Umblatt und Deckblatt. Dafür können verschiedene Sorten, Herkünfte und Blattpositionen verwendet werden.

Zigarrentabake werden häufig luftgetrocknet und anschließend fermentiert beziehungsweise gereift. Die Funktion des Blatts ist von der Herkunftsbezeichnung zu trennen: Namen wie Kuba, Sumatra oder Connecticut können auf Anbaugebiet, Saatguttradition oder Handelsstil verweisen.

Einordnung: FunktionsgruppeAufbau: Einlage, Umblatt, Deckblatt

Welche Trocknungsmethoden unterscheiden Tabak?

Nach der Ernte müssen Tabakblätter kontrolliert trocknen. Dieser als Curing bezeichnete Schritt beeinflusst Farbe, Blattstruktur und chemische Zusammensetzung. Die Methode ist deshalb ein zentraler Unterschied zwischen mehreren Tabaktypen.

Flue-CuredWarmluft wird durch beziehungsweise an den Trocknungsraum geführt; die Blätter haben keinen direkten Kontakt zu Rauch. Typisches Beispiel: Virginia.
Air-CuredDie Blätter trocknen in belüfteten Gebäuden ohne zusätzliche Hitzequelle. Dazu zählen unter anderem Burley, Maryland und Dark Air-Cured.
Sun-CuredDie Blätter werden direkter Sonnenwärme ausgesetzt. Diese Methode ist besonders mit Orienttabaken verbunden.
Fire-CuredHolzfeuer liefern Wärme und Rauch. Kentucky beziehungsweise Dark Fire-Cured sind bekannte Beispiele; Latakia erhält ebenfalls eine ausgeprägte Rauchbehandlung.

Fermentation, Pressung, Dampfbehandlung und Reifung sind weitere Arbeitsschritte, die nach der Trocknung folgen können. Sie erklären, warum Cavendish oder Perique nicht allein über eine klassische Curing-Kategorie beschrieben werden können.

Tabakart, Blend, Schnitt und Produktform unterscheiden

Mehrere Begriffe werden im Alltag gleichgesetzt, meinen aber unterschiedliche Eigenschaften. Für die Einordnung eines Produkts sollten sie getrennt betrachtet werden.

BegriffBedeutungBeispieleWas der Begriff nicht automatisch sagt
TabaktypBlatt-, Handels- oder TrocknungstypVirginia, Burley, OrientKeine sichere Aussage über das fertige Produkt
BlendMischung mehrerer TabakkomponentenAmerican Blend, Virginia BlendKeine allgemein verbindliche Prozentrezeptur
SchnittForm und Breite des geschnittenen TabaksFeinschnitt, Loose Cut, FlakeKeine botanische Sorte
ProduktformVorgesehene Nutzung und AufmachungDreh-, Stopf-, Pfeifen- oder WasserpfeifentabakKeine vollständige Auskunft über enthaltene Blatttypen

Was ist ein American Blend?

Als American Blend wird üblicherweise eine Mischung aus Virginia-, Burley- und Orienttabaken bezeichnet. Die genaue Rezeptur und der Anteil weiterer Komponenten unterscheiden sich je nach Hersteller und Produkt. Eine feste, für alle Produkte verbindliche Prozentverteilung gibt es nicht.

Sind Drehtabak und Stopftabak eigene Tabaksorten?

Dreh- und Stopftabak sind vor allem Produkt- und Verwendungsbezeichnungen. Drehtabak ist in der Regel als Feinschnitt zum Rollen vorgesehen. Stopftabak beziehungsweise Volumentabak besitzt üblicherweise eine aufgelockerte Struktur für Filterhülsen und Stopfgeräte. Beide Produktformen können unterschiedliche Blatttypen oder Blends enthalten.

Ist Shishatabak eine Blattsorte?

Nein. Wasserpfeifen- beziehungsweise Shishatabak ist eine Produktform. Je nach Produkt wird ein Basistabak weiterverarbeitet und mit Feuchthaltemitteln sowie gegebenenfalls Aromastoffen kombiniert. „Virginia“ oder „Dark Blend“ auf einer Produktbeschreibung kann den verwendeten Basistabak beziehungsweise eine handelsübliche Einordnung benennen, ersetzt aber nicht die Zutaten- und Produktangaben.

Sind einzelne Tabakarten weniger gesundheitsschädlich?

Nein. Aus Bezeichnungen wie Virginia, Burley, „naturbelassen“ oder „ohne Zusätze“ lässt sich keine gesundheitliche Unbedenklichkeit ableiten. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation sind alle Formen des Tabakkonsums gesundheitsschädlich; ein sicheres Maß der Exposition gibt es nicht.

Die Art des Tabaks kann Zusammensetzung, Verarbeitung und Verwendung beeinflussen. Sie macht ein verbranntes, erhitztes oder oral beziehungsweise nasal verwendetes Tabakprodukt jedoch nicht risikofrei. Auch die Begriffe „mild“ oder „leicht“ sind keine verlässlichen Aussagen über die gesundheitliche Belastung.

Häufige Fragen zu Tabakarten und Unterschieden

Welche Tabakarten gibt es?

Bekannte Bezeichnungen sind Virginia, Burley, Orient, Maryland, Kentucky, Latakia, Perique, Cavendish, Dark Air-Cured und Zigarrentabak. Die Begriffe bilden keine einheitliche botanische Liste: Einige bezeichnen Blatt- oder Handelstypen, andere Trocknungs- und Verarbeitungsmethoden oder eine vorgesehene Verwendung.

Was ist der Unterschied zwischen Virginia und Burley?

Virginia wird üblicherweise mit zugeführter Warmluft flue-cured getrocknet und behält vergleichsweise mehr natürlichen Zucker. Burley trocknet ohne zusätzliche Heizquelle an der Luft; dabei nimmt sein natürlicher Zuckergehalt stark ab. Beide Typen werden in verschiedenen Tabakmischungen verwendet.

Ist Cavendish eine eigene Tabaksorte?

Nein. Cavendish bezeichnet vor allem eine Verarbeitungsmethode. Als Ausgangsmaterial können beispielsweise Virginia, Burley oder Mischungen verwendet werden. Dampf beziehungsweise Wärme, Pressung und Reifung prägen das Endprodukt.

Was ist Orienttabak?

Orienttabak ist eine Gruppe meist kleinblättriger Tabake aus verschiedenen regionalen Traditionen, unter anderem in der Türkei, Griechenland und Bulgarien. Die Blätter werden üblicherweise in der Sonne getrocknet und als Bestandteil von Zigaretten- oder Pfeifentabakmischungen verwendet.

Was bedeutet American Blend?

American Blend bezeichnet üblicherweise eine Mischung aus Virginia-, Burley- und Orienttabaken. Die genauen Anteile und weitere Bestandteile sind produktabhängig; es gibt keine für alle Hersteller verbindliche Standardrezeptur.

Welche Tabakart wird zum Drehen oder Stopfen verwendet?

Das lässt sich nicht allein aus einem Blatttyp wie Virginia oder Burley ableiten. Entscheidend sind Schnitt, Feuchtigkeit, Füllstruktur und die ausdrückliche Zweckangabe des Herstellers. Feinschnitt ist in der Regel zum Drehen vorgesehen, aufgelockerter Volumentabak vorrangig zum Stopfen.

Ist Tabak ohne Zusätze weniger schädlich?

Nein. „Ohne Zusätze“ bedeutet nicht gesundheitlich unbedenklich oder nachweislich weniger schädlich. Beim Verbrennen von Tabak entstehen gesundheitsschädliche Stoffe; Nikotin kann abhängig machen.

Fazit: Tabakarten nach Typ, Verarbeitung und Verwendung einordnen

Virginia, Burley, Orient und Maryland sind etablierte Blatt- beziehungsweise Handelstypen. Kentucky und Dark Air-Cured werden besonders über die Trocknung eingeordnet. Latakia, Perique und Cavendish sind stark durch zusätzliche Verarbeitung geprägt, während Zigarrentabak eine Funktionsgruppe umfasst.

Für den Vergleich eines konkreten Produkts reichen diese Namen allein nicht aus. Zusätzlich sind Blend, Schnitt, Feuchtigkeit, vorgesehene Nutzung und die Angaben des Herstellers zu prüfen. Keine der genannten Bezeichnungen steht für ein gesundheitlich unbedenkliches Tabakprodukt.

Quellen und Stand

Stand: Oktober 2026. Die Einordnung beschreibt gebräuchliche Handels-, Trocknungs-, Verarbeitungs- und Funktionsbegriffe. Regionale Bezeichnungen sowie konkrete Produktrezepturen können abweichen.